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Ratlosigkeit bei der 2.Herren Drucken
Geschrieben von Peter Matern   
Tuesday, 24. November 2009

Nach dem erneut viel zu deutlichen 0:4 gegen den Tabellendritten in Hummelsbüttel macht sich so langsam Ratlosigkeit bei der 2.Herren breit.

Die Winterpause wird herbei gesehnt....

Ein Tor, das keines war und nach einem 2:2 im Hinspiel, trotz sehr fairer Partie, welche mit 5 roten Karten zu Ende ging, war genug Feuer fürs Rückspiel gepacht. Hummelsbüttel hatte TL nach 15 Siegen die erste Niederlage beigebracht und hatte derzeit einen Lauf. Auf der anderen Seite stand ein Team welches einen Lauf hatte und derzeit nach der Form und System im Spiel suchte.
Die Welle II startete wie die letzte Spiele, durch viele neue Verletzte oder erkrankte Spieler, wieder mit einer anderen Startelf und Abwehr in dieses Spiel. Von Anfang an war nicht klar warum Hummelsbüttel Tonndorf geschlagen hatte, den Wellingsbüttel machte vorerst das Spiel, stand aber dennoch tief um nicht in einen Konter zu laufen. Hummelsbüttel wirkte lahm und schläfrig im Spielaufbau, verzeichnete zudem viele Ballverluste im Mittelfeld. Es lief also erstmal gut für die Welle, welche sich auch gute Torchancen erspielte und auch durchaus in Führung hätte gehen können. Doch wie so oft in den letzten Spielen, verpassten wir die Chancen im Tor des Gegners zu versenken und mussten erstmal geduldig weiter unser Spiel machen. Gerade in einer Phase in der man glaubte, jetzt könnte man endlich die Hummelsbüttler knacken, passierte es. Ein harmloser Freistoß, ein harmloser Kopfball, doch leider fäßt Peter Matern zu früh zum Ball und bekommt den Ball nicht mehr unter Kontrolle. Nach einer netten Jongliereinlage fällt der Ball einem Hummelsbüttler genau vor die Füße und dieser brauch nur danke sagen, da er als einziger die Situation erkennt und dort stehen muss wo ein Stürmer halt steht. Sichtlich verwirrt und konsteniert, präsentierte sich die Welle in den nächsten 30 Sekunden nach dem Anpfiff und kassierte prompt in einer kurzen Unordnung in der Abwehr nur 1 Minute nach dem unglücklichen 1:0 sofort das 2:0... Ein kleiner Genickbruch innerhalb von 1 Minute... Die Mannschaft die schlechter ins Spiel fand und wenig bis dato an Chancen hatte, nutzt diese zwei Chancen eiskalt. Wenn es bei einem Team läuft, dann läuft es eben. Die Welle gab sich nicht auf und versuchte weiter das Spiel zu machen, doch nun war auch Hummelsbüttel etwas aufgewacht und drückte im Spiel etwas auf die Tube, doch ließ unserem Mittelfeld viel Platz, welcher oft aber leider fahrlässig vergeben wurde. Halbzeit...
Die zweite Halbzeit war angebrochen und eine motivierte Wellemannschaft, versuchte sofort zu drücken und das Spiel zu machen. Doch vieles funktionierte nicht und nach und nach wurde die Fehlpassquote bei beiden Mannschaften etwas höher, was auch zu unnötigen Fouls auf beiden führte. Weiterhin war es ein fair geführtes Spiel! Vor dem Tor aber wollte nichts gelingen. Pässe kamen nicht an oder der Abschluß zum Tor wurde nicht angenommen und wiederrum öffters vergeben. Gegen eine nicht gut stehende Hummelabwehr, wusste man einfach keine Mittel um die Lücken zu nutzten die sich einem boten. Nach und nach entblößte sich die Welle Abwehr und unser Spiel wurde offensiver. Unser Torwart machte nach und nach den Libero, spielte zudem öffters im Feld als im Sechzehner mit. Nach einem Querschläger von Sebastian Kahl stand Peter Matern aber gut und wusste im 1:1 die Oberhand zu behalten und Welle erstmal weiter im Spiel zu halten. Nur einige Momente später passierte es dann doch. Der Ball musste im Mittelfeld gehalten werden und keiner in der Vorwärtsbewegung spielte klar mit. Ein Fehlpass, Ballverlust, diagonal Ball, 1:1 vor dem Tor und diesmal versenkt der Stürmer den Ball. 3:0 und das Spiel war entschieden, den der Wille der Welle war gebrochen. Weiterhin aber spielte die Welle mit und gab sich nicht auf. Mit so einer Einstellung, wären die vorherigen Spiele wohl anders ausgefallen, aber hätte wäre wenn, den durch einen erneuten Konter der Hummelsbüttler viel noch das 4:0. Von der Einstellung her fehlte es der Mannschaft nicht, doch wenn Kleinigkeiten nicht funktionieren, leidet auch mal das ganze Spiel darunter.

Peter Matern

 
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